
Endometriose mit ihren Hauptsymptomen Dysmenorrhoe, Blutungsanomalien, Zyklusstörungen und häufig auch Infertilität wird in der TCM Praxis immer häufiger behandelt. Ungefähr 10% aller Frauen erkranken an Endometriose, die Tendenz ist steigend. Die schulmedizinische Therapie besteht hauptsächlich aus Operation und Hormonbehandlungen. Sie ist nicht immer erfolgreich und geht häufig mit Nebenwirkungen einher. Die TCM bietet bei Endometriose eine interessante Option. In der Chinesischen Medizin gehört diese Erkrankung aufgrund der klinischen Symptome zu den traditionellen Kategorien schmerzhafte Menstruation (tong jing) und Ansammlungen und Akkumulationen (zheng jia). Letztendlich führen verschiedene Pathologien zu Blutstase im Chong- und Ren Mai. Die genaue Syndromdiagnostik ist die Voraussetzung für eine Erfolg versprechende Behandlung mit Chinesischen Arzneien und Akupunktur. Ziel dieses Cross Over Kurses ist es, die Teilnehmer auf den neuesten Stand der Westlichen und Chinesischen Medizin bezüglich Ätiologie, Diagnostik und Therapie der Endometriose zu bringen. Dabei geht es nicht um ein „entweder - oder“, sondern um ein „sowohl - als auch“.
Im Seminarteil „Behandlung mit chinesischen Kräutern“ wird eine kurze Einführung in die Praxis des Rezeptierens gegeben. Danach werden wirksame Einzelarzneien vorgestellt, wobei auch auf mögliche Gefahren (z.B. heftige Blutung) und Kontraindikationen (z. B. Schwangerschaft) eingegangen wird. Die Präsentation von bewährten Rezepturen zur Begleitung der Akupunkturbehandlung rundet diesen Teil ab.
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